Liebe Mitglieder,
kommende Woche haben wir wieder Ausschusssitzung, die erste im neuen Jahr. Wer Interesse an unserer Arbeit hat darf sich gerne als Gast unter info@ogvm.de informieren und anmelden.
Der Garten im Februar
Im Moment ist im Garten und im OGV scheinbar wenig los, kein Wunder wenn man sich das trübe Wetter draußen so ansieht. Aber (!), betrachten wir doch jetzt schon unsere Garten und blicken auf die kommende warme Jahreszeit. Denn obwohl zum Beispiel der Gemüsegarten im Februar oft leer erscheint, gibt es bereits zahlreiche Aufgaben zu erledigen.
Besonders langsam wachsende Gemüsesorten wie Auberginen, Paprika und Artischocken sollten jetzt auf der Fensterbank vorgezogen werden. Das gilt im Übrigen auch z. B. für Blühpflanzen: Löwenmäulchen und Lobelien sollten jetzt schon vorgezogen werden. Im Herbst das Pflanzen von Tulpen oder Narzissen verschlafen? Kein Ding, das kann jetzt noch nachgeholt werden! Auch das Gartenwerkzeug sollte jetzt im Februar gewartet, geschärft und vorbereitet werden.
Und nicht vergessen: Bis zum 1. März ist Zeit für den großen Rückschnitt an Hecken und Bäumen. Nutzt die frostfreien Tage, um Platz zu schaffen, bevor die Vögel einziehen.
Euer OGV
Hinweis:
Nicht vergessen: Jahreshauptversammlung am 06.03.2026
Liebe Mitglieder,
am kommenden Freitag, den 30.01.26, findet ab 18:30 Uhr wieder unsere Vereinshocketse im Milchhäusle statt. Aus organisatorischen Gründen müssen wir dieses Mal um eine Voranmeldung bitten.
Bitte gebt uns daher bis zum 29.01.26 über info@ogvm.de Bescheid, ob ihr teilnehmen möchtet. Falls keine Anmeldungen eingehen, muss die Hocketse am Freitag leider ausfallen.
Vorabhinweis:
Die diesjährige Jahreshauptversammlung findet am 06.03.2026 statt – wie gewohnt im Restaurant der FC Sportfreunde Münklingen. Weitere Informationen hierzu folgen.
Euer OGV
Wo bleiben die Wintergäste? Warum viele Futterstellen derzeit leer ausgehen
Wer den Vögeln im heimischen Garten etwas Gutes tun will, erlebt momentan oft eine Enttäuschung: Trotz klirrender Kälte bleiben die liebevoll gefüllten Häuschen verwaist. Doch woran liegt es, wenn der erhoffte Andrang ausbleibt?
Verlässlichkeit ist das A und O
Vögel sind in der kalten Jahreszeit effiziente Energiemanager. Sie steuern gezielt Orte an, die eine kontinuierliche Nahrungsquelle garantieren. Wer erst mit dem ersten Frost Futter ausstreut, hat oft das Nachsehen. Erfolgreich sind meist jene Gärtner, die bereits im Herbst mit dem „Anfüttern“ begonnen haben. Die Tiere müssen eine neue Futterstelle erst entdecken und als sicher einstufen. Wer jetzt noch Vögel anlocken möchte, braucht Geduld und ein attraktives Angebot aus Meisenknödeln, Fettringen und energiereichen Sonnenblumenkernen.
Natürliche Alternativen
Ein weiterer Grund für die gähnende Leere am Vogelhaus sind attraktive Futterquellen in der Nachbarschaft. Viele Arten bevorzugen naturbelassene Gärten mit Wildgehölzen und keinen Kulturrasen eingefasst von einer Kirschlorbeerhecke. Beeren von Aronia, Elsbeere oder der Schneebeere sind für sie oft verlockender als trockenes Getreide.
Das Rätsel um Amsel und Drossel
Auffällig ist derzeit das Fehlen von Amseln und Drosseln. Die Erklärung ist simpel: Die aktuelle Kälte setzt ihnen massiv zu. Im Gegensatz zu klassischen Zugvögeln treten sie zwar keine Fernreisen an, doch sie flüchten in mildere Mikroklimate. Entlang von Flusstälern wie dem Rhein oder in das geschützte Klima von Großstädten lassen sie sich „treiben“, um ihren Energieverbrauch so gering wie möglich zu halten.
